Haus aus den Jahren 1910 –1920 kaufen – Risiken erkennen, Chancen nutzen

Häuser aus den Jahren 1910 bis 1920 prägen viele Stadtviertel Hamburgs. Sie stehen für den Übergang von der Gründerzeit zur Moderne: weniger Verzierungen, klarere Strukturen, oft schon bessere technische Ausstattung. Wer ein solches Haus aus der Epoche 1910–1920 kaufen möchte, sollte die Substanz genau prüfen – denn viele Gebäude haben bis heute versteckte Schwächen.

Unser PDF-Ratgeber zeigt die typischen Mängel und erklärt, worauf Sie bei einer Besichtigung achten sollten.

Typische Merkmale von Gebäuden 1910–1920

  • Massive Ziegelmauern, teilweise erste Stahlbetonelemente
  • Schlichtere Putzfassaden, teils Klinkerakzente
  • Einfachverglaste Holz- oder Kastenfenster
  • Holzbalkendecken oder Stahlträgerdecken
  • Dächer aus Ziegel oder Schiefer, häufig mit Gauben

Häufige Probleme dieser Epoche

Wenn Sie ein Haus von 1910–1920 kaufen, sollten Sie auf diese Punkte achten:

  • Fehlende oder unzureichende Wärmedämmung
  • Feuchte Keller durch fehlende Abdichtungen
  • Risse im Putz oder Mauerwerk
  • Schlechte Trittschalldämmung bei Holzbalkendecken
  • Veraltete Elektroinstallation mit zu wenigen Steckdosen
  • Alte Heizungen (Gas- oder Kohleöfen)
  • Schädlings- oder Pilzbefall im Holz

Warum viele Sanierungen nur ein Anfang waren

Viele Häuser dieser Epoche wurden bereits umfassend saniert – oft in den 1980er oder 2000er Jahren. Doch diese Maßnahmen liegen jetzt schon 20 bis 40 Jahre zurück. Damals galten andere Standards und Vorschriften, viele Sanierungen waren nur Teillösungen.

Das bedeutet: Wer heute ein solches Haus kauft, übernimmt meist ein Gebäude, das erneut umfassend betrachtet werden muss. Entscheidend ist eine langfristige Sanierungsstrategie: kontinuierliche Ertüchtigungen von Keller, Dach, Fassade, Technik und Energiesystemen.

So werden die Kosten besser verteilt und die Immobilie bleibt nicht nur bewohnbar, sondern entwickelt sich zu einem dauerhaften Wertobjekt.

PDF-Ratgeber – Ihre Checkliste zum Kauf

Im Ratgeber erfahren Sie:

  • 7 typische Schwachstellen – mit Praxisbeispielen
  • Tipps für Besichtigungen und Kaufgespräche
  • Sanierungen, die fast immer notwendig sind
  • Hinweise zur energetischen Modernisierung
  • Eine kompakte Checkliste zum Mitnehmen

In wenigen Minuten gelesen – mit hohem Nutzen für Ihre Kaufentscheidung.

Unsere Unterstützung beim Kauf & der Sanierung

Ein PDF ist ein Anfang – echte Sicherheit bietet nur die fachliche Begleitung.
Wir helfen Ihnen in Hamburg und Norddeutschland

Vor dem Kauf

  • Objektbegehung & Substanzprüfung
  • Einschätzung zu Risiken und Sanierungskosten
  • Klare Bewertung – ohne Fachjargon

Nach dem Kauf

  • Planung energetischer und baulicher Instandsetzungen
  • Sanierung von Decken, Kellern und Fassaden
  • Fördermittelberatung und Bauleitung

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1. Was unterscheidet Häuser von 1910–1920 von Gründerzeit-Gebäuden?

Die Fassaden wurden schlichter, Grundrisse funktionaler. Erste Stahlbetonelemente und zentrale Heizungen kamen hinzu.

2. Welche typischen Probleme haben Häuser dieser Epoche?

Feuchte Keller, Risse im Mauerwerk, veraltete Elektrik, schlechte Trittschalldämmung und alte Heizsysteme.

3. Was kostet eine Kaufberatung in Hamburg?

Die Kosten variieren nach Größe des Objekts. Wir erstellen Ihnen ein transparentes Angebot für die Objektbegehung.

4. Sind die Gebäude energetisch zukunftsfähig?

Oft nicht. Nachträgliche Dämmung, neue Fenster und moderne Heizsysteme sind fast immer notwendig.

5. Wie lange dauert eine Sanierung typischerweise?

Von einigen Monaten bis über ein Jahr – je nach Umfang. Wir erstellen einen realistischen Zeitplan.

6. Warum lohnt sich ein Architekt vor dem Kauf?

Weil viele Mängel unsichtbar sind. Ein Architekt erkennt Risiken und schützt Sie vor teuren Fehlentscheidungen.

7. Bieten Sie Unterstützung bei Fördermitteln?

Ja, wir beraten Sie zu KfW- und BAFA-Programmen für energetische Sanierungen in Hamburg.

Wir sind Mitglied bei folgenden Institutionen und Vereinen

Reinhardt und Maack - Mitglied der Hamburgischen Architektenkammer
Mitglied des Wirtschaftsvereins für den Hamburger Süden
Mitgliedschaft Junge Architekten Hamburg

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