Typische Merkmale von Gebäuden aus den Jahren 1920–1930
- Ziegelmauerwerk oder Stahlbeton als tragende Strukturen
- Schlichtere Fassaden mit Klinkerverblendung oder Putz
- Holzbalken- oder Stahlträgerdecken mit Betonausfachung
- Flach- und Satteldächer, teilweise Dachterrassen
- Standard: eigenes Bad, Küche, fließendes Wasser – erste Zentralheizungen
Häufige Probleme bei Häusern dieser Epoche
- Schlechte Wärmedämmung → hohe Heizkosten
- Feuchte Keller durch unzureichende Abdichtungen
- Veraltete Elektroinstallationen, zu wenige Steckdosen
- Schallschutzprobleme zwischen Wohnungen
- Verzogene Fenster und Türen
- Schädlings- oder Pilzbefall in Holzbalkendecken
Warum alte Sanierungen oft nicht reichen
Viele Gebäude aus den Jahren 1920–1930 wurden bereits saniert – häufig in den 1980er oder frühen 2000er Jahren. Doch diese Maßnahmen liegen meist 20 bis 40 Jahre zurück. Damals galten andere Vorgaben, viele Sanierungen waren nur Teillösungen.
Deshalb gilt: Wer ein solches Haus kauft, sollte eine langfristige Sanierungsstrategie verfolgen. Schrittweise Ertüchtigungen von Fassade, Keller, Dach, Haustechnik und Energiesystemen sichern den Wert – und verteilen die Kosten über viele Jahre.
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- 7 typische Mängel im Überblick
- Worauf Sie bei der Besichtigung achten sollten
- Typische Sanierungskosten und Kostenfallen
- Tipps für Energieeffizienz & Schallschutz
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Unsere Unterstützung beim Kauf & der Sanierung
Eine PDF ist ein guter Einstieg. Doch Sicherheit bringt die Expertise vor Ort. Wir begleiten Sie:
Vor dem Kauf
- Objektbegehung & Substanzprüfung
- Ersteinschätzung zu Risiken und Sanierungskosten
- Klare, verständliche Bewertung
Nach dem Kauf
- Energetische Modernisierung nach aktuellen Standards
- Sanierung von Keller, Fassade, Dach und Decken
- Fördermittelberatung & Bauleitung
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1. Was zeichnet Häuser aus den Jahren 1920–1930 aus?
Sie vereinen traditionelle Bauweise mit dem Bauhaus-Stil: schlichtere Fassaden, funktionale Grundrisse und oft schon Stahlbeton als tragendes Element.
2. Welche typischen Probleme gibt es bei Häusern dieser Epoche?
Feuchte Keller, schlechte Dämmung, Schallschutzprobleme, veraltete Elektrik sowie sanierungsbedürftige Fenster und Türen.
3. Wurden viele Häuser dieser Epoche bereits saniert?
Ja, oft in den 1980er oder frühen 2000er Jahren. Doch diese Sanierungen entsprechen nicht mehr heutigen Standards. Langfristige Strategien sind notwendig.
4. Was kostet eine Kaufberatung in Hamburg?
Die Kosten hängen von Größe und Zustand des Objekts ab. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Angebot für die Objektbegehung.
5. Wie lässt sich die Energieeffizienz verbessern?
Durch nachträgliche Dämmung, neue Fenster und moderne Heizungsanlagen lassen sich Heizkosten deutlich reduzieren.
6. Wie lange dauert eine Sanierung?
Von einigen Monaten bis über ein Jahr – abhängig vom Umfang. Wir erstellen einen realistischen Zeitplan.
7. Warum lohnt sich ein Architekt bei Häusern von 1920–1930?
Weil viele Risiken verborgen sind. Ein Architekt erkennt Schwachstellen und schützt Sie vor teuren Fehlentscheidungen.



